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Das Land der goldenen Pagoden - Myanmar

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Ihr Reiseziel Myanmar

Über Jahrzehnte hinter dem Bambusvorhang verborgen, gilt Myanmar mit all seinen exotischen Sitten und Sehenswürdigkeiten als das ursprünglichste Reiseland Südostasiens. Obwohl seit der Öffnung Anfang der 1990-er Jahre zahlreiche, neue Hotels entstanden sind, das Land von außerordentlichem, landschaftlichem Reiz ist und über eine enorme Vielzahl von kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten verfügt, scheint es vom Tourismus noch weitgehend unberührt geblieben. Mit einer Fläche von 676.572 Quadratkilometern ist das ehemalige Burma (in Deutschland auch oft: Birma), das im Jahr 1948 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialmacht erreicht hat, fast doppelt so groß wie Deutschland. Seit 1962 wird das Land von einer Militär-Junta regiert, die den Regierungssitz im November 2005 nach Naypidaw (Pyinmana) verlegt hat. Der Ort liegt rund 350 Kilometer nördlich der früheren Hauptstadt Yangon. Das Land untergliedert sich in sieben States, die meist in den Randgebieten der Union of Myanmar liegen und überwiegend von Minderheiten bewohnt werden, sowie sieben Divisions, die von der größten Volksgruppe, den Bamar, bevölkert werden. Von den rund 54 Millionen Einwohnern, die sich in insgesamt 135 ethnische Gruppen aufteilen, bekennen sich rund 90 Prozent zum Theravada-Buddhismus, die übrigen Landesbewohner meist zum Islam oder Christentum.Gemeinsame Grenzen hat Myanmar im Westen mit Bangladesch und Indien, im Norden mit Indien und China, im Osten mit China, Laos und Thailand. Die Landschaften gestalten sich als überaus vielfältig: In Nord-Süd-Richtung verlaufende Gebirgsketten mit bis zu 3.000 Meter hohen Bergen und ein weitläufiges Hochplateau schließen die zentrale, fruchtbare Ebene des Ayeyarwady-Flusses ein, der östlich der Metropole Yangon als weitläufiges Delta in die Bucht von Bengalen mündet. Über 800 Kilometer flussaufwärts liegt Mandalay - als zweitgrößte Stadt und letzte Königsresidenz des Landes. Im tiefen Süden ragt als abgesunkene Gebirgslandschaft das Myeik-Archipel mit rund 800 zumeist unbewohnten Inseln aus dem Meer. Im hohen Norden findet sich mit 5.881 Metern der Hkakabo Razi als höchster Berg Südostasiens. Zu den größten Schätzen Myanmars gehört Primärwald, der das Land noch zu mehr als einem Drittel bedeckt.

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